Carlisa VII: don't call it paradise

 
 Polly

Polly

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 Valentina

Valentina

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 Kim and Limón

Kim and Limón

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 Volunteer Crew: Jack, Lea, Charlie

Volunteer Crew: Jack, Lea, Charlie

 Leila

Leila

With its extensive network of National Parks, great conservation efforts and strict rules on posessing animals, Costa Rica is ahead of many countries in terms of wildlife protection. But still a lot of questions remained unanswered during my three weeks at Carlisa. What confused me the most was that except for a short visit of an biologist, no skilled animal attendant ever showed up to check on the animals, not a vet, not even the owner himself were around. Only Kim, a warm hearted Costa Rican, who was in charge during my stay, made sure the animals and volunteers were well fed and healthy.  She made sure everyone felt right at home and I’m especially grateful for the opportunity to spend so much time with nosebears, deers and monkeys and to learn about their individual characters and funny behaviors. I just wished I could have done more and that some professionals would have been there to ensure that these amazing creatures get the treatment they deserve so that one could work more thorough towards their return to the wild.

 

Carlisa VI: Congo

 
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Bei all der Schwere die dich umgibt, war es der schönste Anblick zu sehen wie du hoch oben zwischen den Balken in der Sonne badest und trotz all der Dunkelheit in deinem Leben, es genießt wie die warmen Strahlen deinen Bauch streicheln. 
So wie du auf den Rücken lagst, alle Gliedmaßen von dir gestreckt konnte man meinen du würdest am liebsten das Licht eines ganzen Tages in dir behalten. Aufbewahren, für die kalten Tage, die es in Costa Rica doch eigentlich gar nicht geben dürfte. Für diese dunklen Tage an denen dich die Stille wieder zu erdrücken scheint, weil man dir deine Stimme gewaltsam genommen hat. Für diese einsame Zeit wenn die Schatten der Vergangenheit sich über deine Seele legen und du die Arme ganz fest um deinen kleinen Körper schlingst, im verzweifelten Versuch die letzten Sonnenstrahlen zwischen den feinen Härchen zu behalten.
Doch bevor dein Blick wieder ins Leere wandert und du in deinem Labyrinth der Traurigkeit verschwindest, hebst du manchmal noch für einen Augenblick fragend den Kopf und man kann man es deutlich sehen: Hinter diesen schwarzen Augen bewahrst du dir immer noch ein zartes Licht. 

 
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Carlisa III: Diebe und Streuner während der Fütterung am Morgen

Und dann tanzen plötzlich die Bäume obwohl nicht mal eine leichte Brise geht. Und aus dem Baumwipfeln fallen dutzende Kapuzineraffen und fliegen zwischen den Palmen umher, lassen Äste zappeln, und Blätter regnen. Sie turnen über die Gehege, pirschen sich langsam heran und klauen sich jede Banane die sie kriegen können.

Ein weiterer stadtbekannter Kleinverbrecher ist der pummelige Nino. Ein selbstbewusster Nasenbär und früherer Bewohner der Auffangstation. Schon vor einiger Zeit wurde er ausgewildert doch auf der Anlage kennt er sich immer noch bestens aus. Wenn es gegen 12 Uhr auf der Koppel der Rehe frische Bananen- und Papayaschalen gibt, ist Nino Stammgast und es dauert nie lange bis er mit aufgerichteter Rute zielstrebig zur Futterstelle kommt um sich die besten Leckerbissen rauszufischen. Wenn er mit seiner Ausbeute nicht zufrieden war taucht er dann wenig später bei Nocha dem senilen und flugunfähigen roten Aara auf, um dem alten Papageien noch ein paar Papayas zu stibitzen. 
Lange verweilt er aber nie. Zum Abschied wird noch einmal keck in die Kamera gelacht, bevor er wieder im Urwald der Carlisa umbigt verschwindet.

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Carlisa II: The Residents

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The reasons for the rescue animals being at Paraiso Carlisa are as diffrent as their shapes and colours. The mammals however were mostly held as pets and were often mistreated which makes it almost impossible for some to be ever released back to the wild. When it comes to parrots ileagal trade is still a huge problem with prices e.g. for a green Macaw reaching up to US$2.000 on the black market. Just in 2017, the Costa Rican goverment banned the private posession of wild birds making it now ilegal to have anything other then dogs or cats in your house without special authorisation.

Whenever an injured animal is found or rescued from captivity it will be moved to one of the country’s 200 rescue centers and wildlife reservers.
Here at Carlisa a gang of four spidermonkeys, a shy little deer and her unbashful partner, a lonely howler monkey, a furious raccoon, two confident nosebears and a madhouse of macaws and other parrots are the current residents of the rescue center.