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Wo sind denn all die Worte hin. Da war doch noch so viel und so viel was nicht still sein wollte. So laut dass ich auf keiner Busfahrt, selbst mit Musik auf voller Lautstärke, es geschafft hätte die Wörter zu bändigen. Diese endlosen Sätze, wo am wenigsten ich selbst sagen konnte wann sie aufhören werden. Diese Anaphern und Metaphern die jeder Deutschrapper besser hinkriegen würde. Dieses andeuten und ausbeuten von Zweifeln und Glücksmomenten.
Zweifeln im glücklich sein, dass klappt auch hier ganz gut, auf der Insel der Streuner. Nur die Worte fehlen mir. Hab alles versucht. Jeden Tag Café getrunken bis ich nur noch schwarze Brühe pinkeln konnte. Doch auch beim schreiben kommt nur mist heraus. Jeden Tag aufs Meer gestarrt bis auch die Wellen die Geduld verloren und mich vor Wut schäumend davon jagten.
Zurück geblieben ist nichtmal ein Satz.
Stundenlang auf Busse gewartet, an namenlosen Haltestellen, nur um zehn Minuten Bus zu fahren und eine leere Notiz in der Hand zu tragen.