Carlisa III: Diebe und Streuner während der Fütterung am Morgen

Und dann tanzen plötzlich die Bäume obwohl nicht mal eine leichte Brise geht. Und aus dem Baumwipfeln fallen dutzende Kapuzineraffen und fliegen zwischen den Palmen umher, lassen Äste zappeln, und Blätter regnen. Sie turnen über die Gehege, pirschen sich langsam heran und klauen sich jede Banane die sie kriegen können.

Ein weiterer stadtbekannter Kleinverbrecher ist der pummelige Nino. Ein selbstbewusster Nasenbär und früherer Bewohner der Auffangstation. Schon vor einiger Zeit wurde er ausgewildert doch auf der Anlage kennt er sich immer noch bestens aus. Wenn es gegen 12 Uhr auf der Koppel der Rehe frische Bananen- und Papayaschalen gibt, ist Nino Stammgast und es dauert nie lange bis er mit aufgerichteter Rute zielstrebig zur Futterstelle kommt um sich die besten Leckerbissen rauszufischen. Wenn er mit seiner Ausbeute nicht zufrieden war taucht er dann wenig später bei Nocha dem senilen und flugunfähigen roten Aara auf, um dem alten Papageien noch ein paar Papayas zu stibitzen. 
Lange verweilt er aber nie. Zum Abschied wird noch einmal keck in die Kamera gelacht, bevor er wieder im Urwald der Carlisa umbigt verschwindet.

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